Molière ist so groß, daß man immer von neuem erstaunt, wenn man ihn wieder liest. Er ist ein Mann für sich, seine Stücke grenzen an das Tragische, sie sind apprehensiv (Furcht erweckend), und niemand hat den Mut, es ihm nachzutun.
Johann Wolfgang von Goethe
In Christus Jesus kommt es nicht darauf an, beschnitten zu sein, sondern darauf, den Glauben zu haben.
Bibel
Der Glaube sitzt im Herzen nicht in den Knien.
Douglas William Jerrold
Leg alles still in Gottes Hände, das Glück, den Schmerz, den Anfang und das Ende.
Eduard Mörike
Die Welt spielt manches Spiel, Sie spiele, was sie will, Sind Narren immer viel!
Friedrich von Logau
Jemand, der politisch arbeitet und ohne Machtbewusstsein ist, der ist wie ein Jagdhund, den man zur Jagd tragen muss.
Gerhard Schröder
Wenn eine Frau ihr Herz ausschüttet, fragt sie nicht lange, wohin.
Helmut Käutner
Das einzige Rezept: schöne Werke schaffen. Dann komme, was mag.
Henry de Montherlant
Begrenzte Aufmerksamkeit gibt es nicht. Menschen sind uneingeschränkt aufmerksam, wenn sie unterhalten werden.
Jerry Seinfeld
Der Zweck ist edel und schön, einer ganzen großen Nation das Gefühl des Schönen und Reinen auch an unbelebten Formen mitzuteilen...
100 Prozent der Kinder in Kalmückien können Schach spielen.
Kirsan Iljumschinow
Normalerweise erkennen die Leute einen Mann an seiner Begleitung, aber eine Frau wird gewöhnlich an dem Mann gemessen, der sie hat.
Lisa Alther
Gewisse Menschen müßten, ehe sie morgens mit der Arbeit beginnen, erst einen Rundgang durch ein Krankenhaus machen! Dann würden abhanden gekommene Begriffe wie Dankbarkeit, Bescheidenheit und Demut wieder auftauchen!
Michl Lang
Im Verfall der Landwirtschaft sehe ich eine der größten Gefahren für unseren staatlichen Verband.
Otto von Bismarck
Hochzeit ist eine Landung, die wie ein Start aussieht.
Paul Hubschmid
Intuition ist die Summe der Lernerfahrungen am Rande der Überforderung.
Peter Kruse
Ein Charakter spiegelt sich nicht selten klarer in seinen Fehlern als in seinen Tugenden.
Peter Sirius
Dasjenige, was das Größte an einem Redner ist, nämlich Genie, Erfindung, natürliche Kraft und Gewandtheit und alles, was die Kunst nicht lehrt, ist nicht nachahmbar.
Quintilian
Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber; auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied.
Rainer Maria Rilke
Es bilden sich in diesem Falle die sogenannten Eiskristalle.
Wilhelm Busch
Denn wem sich der Mensch widmet, zu dem gelangt er nach dem Tode.
Wilhelm von Humboldt